Deutliche Umsatzsteigerung und höhere Zufriedenheit bei Mitarbeitern und Kunden durch Kulturwandel und Identitätsfindung

Ein deutscher Dienstleister im Tourismussektor konnte trotz guter Qualität und Wirtschaftlichkeit keinen weiteren Wachstum verzeichnen. Das Frustrationslevel im Unternehmen war spürbar hoch – Stillstand war eingekehrt, das System krankte.

Durch die Bereitschaft und Mithilfe der Belegschaft konnten wir aus einer Faktenerhebung und Validierung der hohen Unzufriedenheit im Unternehmen nach einer systemischen Analyse das Thema „Führung“ als Kernursache für den derzeitigen Zustand identifizieren. Aufgrund des völligen Commitments der Führungsmannschaft bis hoch zum CEO definierten und etablierten wir gemeinsam ein neues Führungsverständnis und Anforderungen an Führung – Weg von Wertschöpfung durch Ressourcenausnutzung hin zu Wertschöpfung durch Wertschätzung und Potenzialentfaltung. Wir etablierten Formate, die den Dialog zwischen Führungskräften und Mitarbeitern förderten, um eine gemeinsame Identität zu schaffen, Skepsis und Ängste abzubauen, bestehende Strukturen zu optimieren und neue Ideen zur Verbesserung zukünftiger Geschäfte zu entwickeln. Es folgten darauf zugeschnittene Weiterbildungsmaßnahmen, um den Paradigmen- und Kulturwandel in die Praxis zu transferieren und um in die persönliche Entfaltung eines jeden zu investieren.

Die ersten Erfolge zeigten sich im rapiden Rückgang der Krankenstände, dem eine deutliche Umsatzsteigerung folgte. Dadurch, dass Mitarbeiter ihre Arbeit an persönlichen Spaßfaktoren ausrichten durften und Sinn in ihren Tätigkeiten erkannten, hat sich die gesteigerte Zufriedenheit der Mitarbeiter auf die Zufriedenheit der Kunden übertragen. Die Weiterempfehlungsrate der Kunden stieg auf über 90% an.

Neue Produkte und Geschäftsmodelle über Innovationsprozesse – Von Mitarbeitern zu Unternehmern

Eine Firma in der Telekommunikationsbranche verzeichnete aufgrund der disruptiven Marktverhältnisse und konkurrierende Geschäftsmodelle einen Rückgang an Marktanteilen. Zudem mussten neue Produkte und Konzepte aufgrund von mäßigem Erfolg eingestellt werden. Extern eingekaufte Konzepte und Maßnahmen konnten zudem nicht erfolgreich und nachhaltig in die Betriebsstrukturen etabliert werden.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen setzten wir neben der bestehenden festen Organisation eine agile Parallelstruktur auf, um die eigenen ungenutzten Ressourcen und Potenziale freizusetzen. Durch die Pilot-Etablierung eines mehrstufigen Reife- und Lernprozesses konnten Mitarbeiter eigene Geschäfts- und Produktideen pitchen. Bei Konkretisierungen wurden diese intensiv betreut und gefördert bis hin zur Entwicklung eines ersten konkreten MVP (Minimum Viable Product) mit anschließender Go-Live Entscheidung.

Durch die Förderung von unternehmerischen Aktivitäten und die Etablierung einer neuen Lernkultur konnten neue Produkte entwickelt und erfolgreich am Markt platziert werden. Ideen, die „zu weit“ vom Unternehmenskerngeschäft entfernt waren, wurden zu Spin-offs entwickelt und als autark ausgegliedert.

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen etablierte die Firma einen festen Prozess, bei dem Mitarbeiter mit starken Ideen für drei Monate von ihren sonstigen Tätigkeiten komplett entbunden und mit einer Initialinvestition ausgestattet werden, um diese Ideen zu konkretisieren.

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